Der Beschluss des Landes Niedersachsen, eine Fusion von Fachhochschule Nordostniedersachsen und Universität Lüneburg herbeizuführen, hat ein in Deutschland einzigartiges, aber wegweisendes Projekt ins Leben gerufen: Die Integration einer Fachhochschule und einer Universität. Das anspruchsvolle inhaltliche Ziele – die neue Universität zur Pilothochschule des Bologna-Prozesses zu machen – kommt hinzu. Das Projekt beginnt mit dem Entwurf des für Sommer 2004 geplanten Fusionsgesetz. Für die langfristige Integration der neuen Stiftung Universität Lüneburg ist ein sehr viel weiterer zeitlicher Rahmen bis etwa 2010 gesteckt worden.
Das Vorhaben umfasst Aspekte der Studienreform, der Steigerung der Organisationsautonomie, der Reform der Personalstruktur, des Marketings und viele andere mehr. Es knüpft damit an die unterschiedlichsten Themen der Arbeit des CHE an. Zentrales Ziel ist neben der Verbesserung der Studienbedingungen die exemplarische Überwindung der fraglichen Unterscheidung von Fachhochschulen und Universitäten.
Die unerlässliche Differenzierung von Studiengängen, aber auch der Aufgabenverteilung in Forschung und Lehre, kann und muss hier innerhalb einer Hochschule durchgeführt werden. Das Projekt wird die Flexibilität und Durchlässigkeit innerhalb des deutschen Hochschulsystems exemplarisch erhöhen. Kooperationsprojekt des CHE mit dem Land Niedersachsen und den beiden Hochschulen
Zudem wurde an Fragen der Personalstruktur, der W-Besoldung und der Kapazitätsplanung gearbeitet.Das untenstehende 4-seitige Abschlusspapier bezieht sich nur auf den Teilaspekt Personal. [wpdm_package id=’10987′] [wpdm_package id=’10925′]